Richtig Geld anlegen


Wer sein Geld für sich arbeiten lassen möchte, findet heutzutage ein fast grenzenloses Angebot an Anbietern und Produkten vor. Umso wichtiger ist es, sich selbst klar zu machen, was man mit seinen Investitionen erreichen will. Dazu gibt es einige Regeln, deren Beachtung vieles erleichtern kann.

Regel Nummer 1:

Niemals alles auf ein Pferd setzen. Der Mix macht es. Der Markt für Geldanlagen bietet dazu viele Möglichkeiten, auch aus steuerlicher Sicht. Wertpapiere wie Aktien bieten höhere Renditen, mit Fonds oder Anleihen kann ein langfristiger Vermögensaufbau gestaltet werden. In ein gut strukturiertes Depot passen aber auch Immobilieneigentum und andere Sachinvestitionen, wozu das eine oder andere Gramm Gold gehören kann.

Eine weitere Regel: Man sollte nur das kaufen, was man auch selbst versteht. Der Anlegerschutz ist zwar inzwischen sehr gut ausgebaut worden, doch befreit dies die Anleger nicht von ihrer eigenen Verantwortung. Zumal man nur durch die eigene Kenntnis abschätzen kann, ob die Anlage tatsächlich noch etwas bringt oder Verluste drohen. Wenn also der nächste vermeintlich heiße Tipp angeboten wird oder der Prospekt für ein Zertifikat nicht zu verstehen ist, dann Finger weg.

Darüber hinaus gilt:

Wo Chancen sind, sind auch Risiken. Leider vergessen dies immer wieder viele Anleger. Und vergessen damit auch, dass es um ihr eigenes Geld geht. Bevor man sich also für eine Anlage entscheidet, sollte man immer für sich selbst feststellen, wie viel Risiko getragen und eventuell auch verkraftet werden kann. Als Faustformel gilt dabei, dass der Anteil riskanterer Anlagen wie Aktien in jungen Jahren durchaus höher sein kann, während man im Alter eher auf sichere Einkünfte, beispielsweise aus Anleihen, setzen sollte.

Und zum Schluss: Um gut zu investieren, braucht man auch gute Informationen. Finanzzeitungen, Börsenbriefe oder das Internet sollte man ausgiebig nutzen, aber auch dabei wählerisch sein und auf Qualität und Unabhängigkeit achten.
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